Musik-WPK 9a/9b

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Bericht über Exkursion am Mittwoch 13.6.18

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah ist
Getreu diesem Motto machte sich der Musik-Wahlpflichtkurs 9a/b am Mittwoch den 13.6.18 auf, um den vielprämierten Bassbauer Gerald Marleaux in Clausthal-Zellerfeld zu besuchen.
Seit 1990 besteht die Manufaktur, die elektronische Bässe der Premiumklasse, in Handarbeit fertigt.
Zu Beginn der Führung hat Herr Marleaux den Schülerinnen und Schülern Mut zugesprochen an ihren Träumen festzuhalten und sich einen Beruf zu suchen, der ihnen Freude macht. So kam Herr Marleaux zu seinem Betrieb, denn schon zur Jugendzeit hat er seine Freizeit mit Bassspielen und Instrumentenbau verbracht. Nach dem Abschluss der Sekundarstufe absolvierte er eine Ausbildung als Kunsttischler, hat das Fachabitur nachgeholt und dann sein "Hobby" zum Beruf gemacht. Mittlerweile hat er mehrere Angestellte und bildet sogar zum Zupfinstrumentenbauer aus.
Dass er auch heute noch für seinen Beruf brennt, merkte man bei der Führung schnell. Stolz präsentierte er das große Holzlager in dem exotische, sehr wertvolle Hölzer getrocknet werden aber auch heimische Hölzer lagern, wo er den Schülerinnen und Schüler sogar noch den Standort des Baumes (in Goslar) sagen konnte.

  • Hier sollen die Schülerinnen und Schüler raten, aus welcher Holzart die Bretter bestehen.
  • Einige waren überrascht, dass eine Linde so außergewöhnlich aussehen kann.
  • Weiter ging es mit den einzelnen Arbeitsschritten, bis ein Bass entsteht.
  • Nun konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen unter Beweis stellen.
  • Das Ebenholz für das Griffbrett wurde schon richtig benannt.

Die stetige Weiterentwicklung der Bässe hat der Marleaux BassGuitars Manufaktur schon weltweit viele Preise gebracht. 2018 nahmen sie zum 3. Mal die Auszeichnung Best of the Show auf der Namm Show (Musikmesse in den USA) entgegen. Ebenso ging der deutsche Musikinstrumentenpreis 2017 nach Clausthal-Zellerfeld, um nur einige der Preise zu nennen.
Obwohl Herr Marleaux unter den Bassbauern zu den Großen gehört ist er sehr bodenständig und nahbar geblieben und beantwortete alle Fragen der Schülerinnen und Schüler auf Augenhöhe.
Zum Schluss der Führung gab es noch eine kurze musikalische Kostprobe, bei der Herrn Marleaux zwei Bässe spielend vorstellte. Die Schülerinnen und Schüler waren so begeistert, dass allen klar war, in der nächsten WPK-Stunde wird der Schulbass aktiviert und ausprobiert.

Verfasserin: U. Reineke-Friede

2018---bericht-ueber-exkursion-am-mittwoch-13..pdf

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